Was spart das Nutzen von Immobilien-Abzügen?
Eigenheimbesitzer können bei der Steuer Hypothekarzinsen, werterhaltende Unterhaltskosten und energetische Sanierungen abziehen — das senkt die Steuerlast oft um CHF 500–3'000 pro Jahr, abhängig von Objekt und Ausgaben. Dem steht der zu versteuernde Eigenmietwert gegenüber. Aufwand: Belege sammeln.
💰 Ersparnis: oft CHF 500–3'000/Jahr
Aufwand: gering (Belege sammeln)Die Rechnung
| Position | CHF |
|---|---|
| Abzug Hypothekarzinsen | je nach Hypothek |
| Abzug werterhaltender Unterhalt | je nach Ausgaben |
| Abzug energetische Massnahmen | je nach Sanierung |
| Steuerersparnis gesamt | CHF 500–3'000/Jahr |
Welche Immobilien-Abzüge es gibt
Wer Wohneigentum besitzt, kann bei der Steuererklärung verschiedene Kosten abziehen, die die Steuerlast senken. Die wichtigsten sind: die Hypothekarzinsen (Schuldzinsen sind abziehbar), die werterhaltenden Unterhaltskosten der Liegenschaft (Reparaturen, Renovationen, Service von Anlagen — im Gegensatz zu wertvermehrenden Investitionen) und energetische Sanierungsmassnahmen, die in vielen Kantonen besonders gefördert und über mehrere Jahre verteilt abziehbar sind. Für den Unterhalt gibt es oft die Wahl zwischen einem Pauschalabzug und dem Abzug der tatsächlichen Kosten — in Jahren mit hohen Unterhaltsausgaben lohnt sich der Abzug der effektiven Kosten, in Jahren mit wenig Aufwand die Pauschale. Diese Wahlmöglichkeit clever zu nutzen, ist ein eigener kleiner Hebel.
Der ehrliche Haken
Dem stehen zwei Punkte gegenüber. Erstens der Eigenmietwert: Eigenheimbesitzer müssen einen fiktiven Mietwert ihrer selbst genutzten Immobilie als Einkommen versteuern — die Abzüge mildern diese Belastung, heben sie aber nicht immer vollständig auf. Die politische Diskussion um die Abschaffung des Eigenmietwerts ist im Gang; hier lohnt es sich, die Entwicklung zu verfolgen, da sich die Rahmenbedingungen ändern könnten. Zweitens die Sorgfalt: Die Abzüge wirken nur, wenn man die Belege sauber sammelt und korrekt deklariert, und die Unterscheidung zwischen werterhaltendem (abziehbarem) Unterhalt und wertvermehrenden (nicht abziehbaren, aber später beim Verkauf relevanten) Investitionen ist nicht immer einfach. Bei grösseren Sanierungen oder komplexen Situationen kann sich eine Steuerberatung durch die optimierten Abzüge selbst finanzieren. Der Grundsatz bleibt: Wer die verfügbaren Abzüge kennt und nutzt, zahlt als Eigenheimbesitzer spürbar weniger Steuern.
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Welche Immobilien-Abzüge senken die Steuer?
Hypothekarzinsen, werterhaltende Unterhaltskosten und energetische Sanierungen. Beim Unterhalt hat man oft die Wahl zwischen Pauschalabzug und effektiven Kosten — in Jahren mit hohem Aufwand lohnt sich der effektive Abzug.
Was ist der Eigenmietwert?
Ein fiktiver Mietwert der selbst genutzten Immobilie, den Eigentümer als Einkommen versteuern müssen. Die Immobilien-Abzüge mildern diese Belastung. Die Abschaffung des Eigenmietwerts wird politisch diskutiert — die Entwicklung lohnt sich zu verfolgen.
Was muss ich tun, um die Abzüge zu nutzen?
Belege für Unterhalt und Sanierungen sauber sammeln und korrekt deklarieren. Bei grösseren Sanierungen oder komplexen Situationen kann eine Steuerberatung sich durch die optimierten Abzüge selbst finanzieren.
Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer
Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmässig aktualisiert. Quellen: BSV, AHV, BFS, ESTV, BAG.