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ETF investieren in der Schweiz 2026: Keine Kapitalgewinnsteuer

Schweiz-spezifisch geprüft📅 Stand 2026🔍 Keine Werbung / keine Provision📖 Quellen: BSV, AHV, ESTV, BAG, BFS

Schweizer haben einen riesigen Vorteil beim Investieren: Kursgewinne auf Aktien und ETFs sind im Privatvermögen komplett steuerfrei. Dividenden werden mit 35% Verrechnungssteuer belastet — aber vollständig zurückgefordert.

0% (privates Vermögen)
Kapitalgewinnsteuer
0,075% pro Transaktion
Stempelsteuer
35% (rückforderbar)
Dividenden Verrechnungssteuer
IBKR / Swissquote
Bester CH-Broker

Keine Kapitalgewinnsteuer — Schweizer Superpower

Kursgewinne auf Aktien und ETFs im Privatvermögen sind in der Schweiz vollständig steuerfrei. Das macht die Schweiz zu einem der attraktivsten Investitionsstandorte weltweit. Einzige Bedingung: Kein professioneller Wertpapierhändler (zu viele Transaktionen, Fremdfinanzierung, sehr kurze Haltedauer können Gewerblichkeit begründen).

Stempelsteuer (Umsatzabgabe)

Beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren via Schweizer Broker: 0,075% Stempelsteuer (CH-Wertpapiere) bzw. 0,15% (ausländische Wertpapiere) pro Transaktion. Beispiel: ETF-Kauf CHF 10'000: Stempelsteuer CHF 15. Jährlich: Vernachlässigbar bei Langfristanlage. Ausländische Broker (IBKR): Keine Schweizer Stempelsteuer.

Verrechnungssteuer auf Dividenden

Schweizer Dividenden und Zinsen: 35% Verrechnungssteuer wird direkt abgezogen. Rückforderung: Vollständig in der Steuererklärung (Formular 86). Ausländische Dividenden (ETF-Ausschüttungen): Quellensteuer des Emissionslandes, teilweise rückforderbar via DBA. Tipp: Thesaurierende ETFs (keine Ausschüttungen) vereinfachen die Steuersituation.

Beste Broker in der Schweiz 2026

Interactive Brokers (IBKR): Günstigste Gebühren (ab USD 1/Trade), keine Stempelsteuer. Keine FINMA-Regulierung — Kundengeld nicht vollständig geschützt wie in CH. Swissquote: Schweizer Broker, FINMA-reguliert, höhere Gebühren. Saxo Bank CH: Günstiger als Swissquote, gute Plattform. Für ETF-Sparplan: Bisher keine günstige CH-Option wie Scalable DE.

Häufige Fragen

Wann werde ich als professioneller Wertpapierhändler eingestuft?

Es gibt keine klare Grenze. Kriterien: Haltedauer unter 6 Monate, Fremdkapitaleinsatz, sehr häufige Transaktionen, Transaktionsvolumen übersteigt Lohneinkommen mehrfach. Wenn als gewerblich eingestuft: Gewinne sind Einkommen und steuerpflichtig. Für die meisten langfristigen ETF-Investoren: Kein Risiko.

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LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer

Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmässig aktualisiert. Quellen: BSV, AHV, BFS, ESTV, BAG.