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Was spart Carsharing statt eigenem Auto?

Kurzantwort 2026

Wer wenig fährt und statt eines eigenen Autos Carsharing plus ÖV nutzt, spart typischerweise CHF 3'000–6'000 pro Jahr — die Vollkosten eines eigenen Autos (Wertverlust, Versicherung, Unterhalt, Parkplatz) fallen weg, man zahlt nur die tatsächliche Nutzung. Voraussetzung: geringer Fahrbedarf.

Schweiz-spezifisch geprüft📅 Stand 2026🔍 Keine Werbung / keine Provision📖 Quellen: BSV, AHV, ESTV, BAG, BFS

💰 Ersparnis: CHF 3'000–6'000/Jahr

Aufwand: gering (Mitgliedschaft)
CHF 700–1'000/Monat
Eigenes Auto Vollkosten
nur tatsächliche Nutzung
Carsharing
Wenigfahrer, Stadt
Lohnt sich für
mit ÖV ideal
Kombination

Die Rechnung

PositionCHF
Eigenes Auto (Vollkosten/Jahr)CHF 8'000–12'000
Carsharing + ÖV (Wenigfahrer)CHF 3'000–6'000
Ersparnis pro JahrCHF 3'000–6'000
Voraussetzunggeringer Fahrbedarf

Warum Carsharing für Wenigfahrer günstiger ist

Ein eigenes Auto verursacht hohe Fixkosten, die unabhängig von der Nutzung anfallen: Wertverlust, Versicherung, Verkehrssteuer, Service und oft ein Parkplatz. Diese Kosten laufen weiter, auch wenn das Auto die meiste Zeit ungenutzt herumsteht — und die meisten Privatautos stehen den Grossteil des Tages still. Wer wenig fährt, bezahlt also viel für wenig Nutzung. Beim Carsharing kehrt sich das um: Man zahlt nur für die tatsächlich gefahrenen Stunden und Kilometer, ohne die hohen Fixkosten eines eigenen Fahrzeugs. In Kombination mit dem ÖV für den Alltag und Carsharing für die Fälle, in denen wirklich ein Auto nötig ist (Grosseinkauf, Ausflug, Transport), ergibt sich für Wenigfahrer eine deutlich günstigere Mobilität als mit einem eigenen Auto.

Der ehrliche Haken

Carsharing lohnt sich nicht für alle. Wer viel fährt — täglich pendelt, beruflich auf ein Auto angewiesen ist oder in einer schlecht erschlossenen Region wohnt — für den ist das eigene Auto meist günstiger und praktischer, weil die Carsharing-Kosten mit der Nutzung steigen. Auch die Verfügbarkeit spielt eine Rolle: Carsharing funktioniert am besten dort, wo Fahrzeuge in der Nähe verfügbar sind (Städte, Agglomeration), und erfordert etwas Planung (Reservation). Für spontane oder sehr häufige Fahrten kann das umständlich sein. Der grösste Sparhebel liegt beim Zweitauto: Ein selten genutztes zweites Familienauto durch Carsharing zu ersetzen, spart fast immer viel, weil die Fixkosten eines kaum genutzten Fahrzeugs besonders ineffizient sind. Wer ehrlich abschätzt, wie viel er wirklich fährt, erkennt schnell, ob sich der Umstieg lohnt.

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Häufige Fragen

Wie viel spart Carsharing statt eigenem Auto?

Für Wenigfahrer typischerweise CHF 3'000–6'000 pro Jahr, weil die hohen Fixkosten eines eigenen Autos (Wertverlust, Versicherung, Unterhalt, Parkplatz) wegfallen und man nur die tatsächliche Nutzung zahlt.

Für wen lohnt sich Carsharing?

Für Wenigfahrer, besonders in Städten und Agglomerationen mit guter ÖV-Anbindung und verfügbaren Fahrzeugen. Wer viel fährt oder ländlich wohnt, für den ist das eigene Auto meist günstiger und praktischer.

Was ist der grösste Sparhebel?

Ein selten genutztes Zweitauto durch Carsharing zu ersetzen — die Fixkosten eines kaum gefahrenen zweiten Fahrzeugs sind besonders ineffizient. Hier lohnt sich der Umstieg fast immer.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer

Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmässig aktualisiert. Quellen: BSV, AHV, BFS, ESTV, BAG.

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